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Uwe-Johnson-Tage: DER PREIS DES WIDERSTANDS

Uhr

Uwe-Johnson-Tage 2026 · Film & Gespräch
Exklusive Film-Preview im Latücht

In Kooperation mit dem Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg und 
der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e. V. im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage.

DER PREIS DES WIDERSTANDS

Deutschland 2026, Dokumentarfilm, Regie: Götz Schauder, Länge: 93 Minuten, Kinostart: 26.11.2026

 

Der Preis des Widerstands – ein Film über Phantomschmerzen 35 Jahre nach dem Fall der Mauer.

 

Gert Neumann wurde 1969 vom Literaturinstitut Leipzig exmatrikuliert. Seine Romane erschienen ohne Druckzulassung, die Staatssicherheit überwachte ihn. Sein Sohn Aram Radomski war politischer Häftling und filmte illegal Umweltzerstörung in der DDR sowie die Leipziger Montagsdemonstration 1989. Beide eint ihre widerständige Haltung gegenüber dem DDR-System – und dennoch liegt ein tiefer Graben zwischen Vater und Sohn. Götz Schauder begleitet die beiden bei ihrer vorsichtigen Annäherung und erzählt dabei nicht nur von politischem Widerstand, sondern auch von einer schwierigen familiären Beziehung. Wie hoch ist der Preis des Widerstands? Und lässt sich eine Biografie mit all ihren Widersprüchen erzählen, ohne sie in einfache Kategorien zu teilen? Der Film bringt zwei Generationen miteinander ins Gespräch und eröffnet einen persönlichen Blick auf Widerstand, Überwachung und die Nachwirkungen der DDR-Vergangenheit bis in unsere Zeit. Der Film wurde am Tollensesee bei Neubrandenburg gedreht.

 

Im Anschluss an die Filmvorführung sprechen Gert Neumann, Aram Radomski und Regisseur Götz Schauder über den Film und ihre persönlichen Erfahrungen. Das Gespräch moderiert Professor Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e. V.

Veranstaltungsort

Kino Latücht – Einlass ab 19:00 Uhr

Kinobar ab 19:00 Uhr geöffnet

 

Eintritt: 6 €

Reservierungen: