Veranstaltungstipps

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dokumentART

Das Latücht ist der Veranstalter des europäischen Filmfestivals "dokumentART".

Gezeigt werden aktuelle europäische Dokumentarfilme zwischen traditionellen und experimentellen Formaten. Herzstück des Festivals ist der europäische Wettbewerb, in dem Filme mit einer maximalen Länge von 60 Minuten um mehrere Preise konkurrieren.

 

 

Wie war das dokumentART-Festival 2025?

 

Das Projekt „dokumentART 2025 – Kultureller Austausch zwischen Nachbarn im Rahmen des Europäischen dokumentART Filmfestivals in Neubrandenburg, Szczecin und Koszalin“ wurde von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert (Kleinstprojektefonds im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen 2021–2027) im Rahmen des spezifischen Ziels 4.6 „Kultur und nachhaltiger Tourismus“. Das Projekt wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Metropolregion-Stettin-Fonds gefördert.

Das Festival fand vom 7. bis 11. Oktober 2025 in Neubrandenburg statt und wurde anschließend in Polen fortgesetzt: in Koszalin am 25.–26. November 2025 sowie in Stettin am 27.–28. November 2025.

Im Rahmen des Projekts hat dokumentART den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Polen gestärkt und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Filmschaffenden, Kulturakteur:innen und Publikum gefördert.

 

Umgesetzte Maßnahmen

Austausch zwischen Filmschulen:
Im Oktober und November fand ein intensiver Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden der Akademie der Kunst in Stettin sowie der HFBK Hamburg statt. Beide Hochschulen wurden eingeladen, filmische Arbeiten einzureichen, die anschließend im gleichen Programmformat in Neubrandenburg (11. Oktober), Koszalin (26. November) und Stettin (27. November) präsentiert wurden. Ziel war es, identische Programme in unterschiedlichen kulturellen Kontexten zu zeigen und so vielfältige Perspektiven und Diskussionen zu ermöglichen.

Filmschulen

    

Koszalin

Animationsprogramm „2x4“:
In allen drei Städten wurden speziell kuratierte, dialogfreie Animationsprogramme mit Filmen aus Deutschland und Polen präsentiert, die sich an Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren richteten. Die Vorführungen fanden statt in Neubrandenburg (08.10.2025), Koszalin (25. November 2025) und Stettin (27. November 2025). Das Programm ermöglichte einen sprachunabhängigen Zugang zum europäischen Autorenfilm und war besonders inklusiv sowie altersgerecht.

Jugendprogramm:
Das Jugendprogramm wurde in Neubrandenburg (8.–9. Oktober 2025), Koszalin (25.–26. November 2025) und Stettin (27.–28. November 2025) umgesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ansprache von Jugendlichen aus Schulen in den drei Städten. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Schulen und Bildungseinrichtungen konnte diese Zielgruppe gezielt erreicht und aktiv eingebunden werden.

Animation

  

 

 

Präsentation des Festivals „Młodzi i Film“ (Koszalin):
Am 12. Oktober 2025 wurde in Neubrandenburg ein Film aus dem Programm des polnischen Nachwuchsfestivals Młodzi i Film präsentiert. Die Vorführung bildete zugleich einen inhaltlichen und emotionalen Abschluss des Festivalprogramms.

Der Film „Unter dem grauen Himmel“ von   Mara Tamkovich thematisiert die Proteste und Repressionen in Belarus nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen. Im Zentrum steht eine Journalistin, die die Ereignisse dokumentiert, identifiziert und inhaftiert wird, während ihr Ehemann für ihre Freilassung kämpft. Die Aktualität des Themas wurde zusätzlich dadurch unterstrichen, dass die realen Protagonistinnen des Films inzwischen selbst inhaftiert sind.

 Alle zentralen Kommunikationsmaterialien wurden dreisprachig (Deutsch, Polnisch, Englisch) erstellt, darunter Programmheft, Festivalkatalog, Plakate, Flyer sowie Inhalte auf der Website. Die Förderung durch den Kleinstprojektefonds wurde dabei entsprechend den geltenden Sichtbarkeitsrichtlinien ausgewiesen.

greysky

 

   logo 

Zusammenarbeit mit den Projektpartnern

Das zentrale Element des Projekts war der kulturelle Austausch zwischen den Nachbarregionen, umgesetzt in enger Zusammenarbeit mit den polnischen Partnern Media Dizajn und INKU Stettin sowie dem Centrum Kultury 105 in Koszalin. Ziel war es, Filme aus beiden Ländern zu präsentieren, die künstlerische Zusammenarbeit zu fördern und nachhaltige Netzwerke zwischen Kulturschaffenden auf beiden Seiten der Grenze zu stärken.

Das Projekt hat zur Stärkung kultureller Netzwerke, zur Sichtbarkeit regionaler Filmkultur sowie zur nachhaltigen Entwicklung des gemeinsamen Kulturraums beigetragen.
Die Förderung betrug 24.807,00 € bei einem Gesamtprojektbudget von 31.009,00 €.