ETWAS GANZ BESONDERES

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Berlinale 2026 · Wettbewerb

ETWAS GANZ BESONDERES

Deutschland 2026, Buch & Regie: Eva Trobisch  Länge: 116 Minuten

DA: Frida Bornemann, Eva Löbau, Rachel Ohm, Peter René Lüdecke, Max Riemelt u. a.

 

Der neue, vielbeachtete Film von Eva Trobisch lief im Wettbewerb der Berlinale. Er erzählt auf alltagsnahe Weise von einer Großfamilie, die sich im idyllischen Thüringer Greiz mit ererbten und neuen gesellschaftlichen Problemen herumschlägt.

 

Die 16-jährige Lea hat es in die Vorrunde einer Castingshow geschafft. Ihre schöne Singstimme hat sie zuvor schon bei gelegentlichen Auftritten mit einer Freundin in der Kneipe ihres Wohnortes präsentiert. Jetzt hat sie die Chance, beim TV-Wettbewerb in München dabei zu sein. Lea ist keine Selbstdarstellerin und weiß nicht, wie sie sich geschickt in Szene setzt. Sie ist frustriert darüber, dass ihr nichts eingefallen ist, was sie dem Fernsehteam hätte erzählen können. Was sich zu Hause abspielt, eigne sich nicht für die Home-Storys, die das Fernsehteam erzählen möchte, meint Leas Vater. Als Lea dann im Rampenlicht steht, verändert sich die Dynamik innerhalb der Familie.

 

Mit „Etwas ganz Besonderes" hat Eva Trobisch einen eindrucksvollen Film vorgelegt, der sich durch subtile Erzählweise, starke Dialoge und die Schauspielleistungen des gesamten Ensembles auszeichnet. Ihr dritter Spielfilm feierte im Wettbewerb der Berlinale Premiere. Anschließend war in den Kritiken zu lesen, der Film erzähle eine Coming-of-Age-Geschichte – das trifft jedoch nur zum Teil zu. Denn die Handlung konzentriert sich weniger auf die jugendliche Hauptfigur als vielmehr auf das Zusammenspiel in der Familie und damit auf das gesamte Darsteller-Ensemble.

 

Veranstaltungsort

Kino Latücht

Tickets:

Abendkasse oder

Karten-Vorbestellungen (Mo bis Fr: 9 – 17 Uhr):

Tel. 0395 5666611
E-Mail:
Vorbestellte Karten bitte spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abholen.