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Latücht Film & Medien e.V.
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Der Film im Detail

SO 29.05.2022 // 15:00 Uhr // Einlass: 14:30 Uhr

Seniorenkino mit DEFA-Film

AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS

DDR 1973

(Premiere am 10.05.73 in Berlin, Kino Kosmos), Regie: Celino Bleiweiß, 96 Minuten

Darsteller: Dean Reed, Anna Dziadik, Hannelore Elsner, Monoka Woytowicz, Gerry Wolf u.a.

Zum 75-jährigen Jubiläum der DEFA (2021), der großen Filmfabrik der DDR, zeigen wir in unserer Jubiläumsreihe die Verfilmung der gleichnamigen Eichendorff-Novelle, mit der Dean Reed seine DDR-Karriere begann.

Auf der Suche nach dem Glück durchstreift ein junger Mann die Lande, - kein Geld in der Tasche,  aber eine Violine im Arm und den Kopf voller Lieder. Zwei schöne Frauen nehmen ihn mit aufs Schloss, wo er sich als Gärtner verdingt, aber die Schlossgesellschaft behagt ihm nicht und er zieht bald weiter - bis ihm eines Tages doch die Schöne begegnet, die seine große Liebe wird.

Es ist ein DEFA-Film, der in der Zeit des relativen politischen Tauwetters nach dem VIII. Parteitag der SED realisiert wurde. Das DEFA-Studio und seine Künstler hatten sich nach dem verheerenden Kahlschlagsplenum der SED 1965 einigermaßen erholt und es war inhaltlich und künstlerisch wieder mehr möglich. Das Eichendorff-Sujet aufgreifend stellt Bleiweiß einen singenden „Taugenichts“ ins Zentrum, der nach sozialistischen Maßstäben eigentlich als asozialer Gammler hätte gelten müssen und lässt der besonders intensiv von der Hippie-Generation vertretenen menschlichen Sehnsucht nach Freiheit und Ungebundenheit erstaunlich viel Raum.

Nach der Vorführung lädt der Filmwissenschaftler Holm-Henning Freier ein zu einem Filmgespräch  bei einem Glas Wein oder Bier.

EINTRITT: 7,00 €
KAFFEEGEDECK: 5,00 €
(BITTE VORBESTELLEN!)

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